Atemphysiotherapie kann die Lungenfunktion verbessern, Atemmuster ökonomisieren sowie Atemnot lindern.
Wichtig sind dabei die Schulung der Atemwahrnehmung, die Sekret-Mobilisation, die Vermittlung von Hustenunterstützung und atemerleichternden Stellungen mit ggf. einer Mobilisierung des Brustkorbes. Die Schwerpunkte der Atemphysiotherapie müssen entsprechend des individuellen Atembefundes festgelegt werden.
Zu beurteilen sind die Thorax-Beweglichkeit, die Kraft der Atemmuskulatur, der Atemweg, die Atemrichtung sowie Frequenz, Rhythmus und Symmetrie.
Nach Bedarf kommen unterschiedliche physiotherapeutische Maßnahmen zur Anwendung: Atemübungen (z.B. Atmen gegen Widerstand, Gähnen, langsames und kontrolliertes Ausatmen), passive Dehnung, die Vermittlung atemerleichternder Körperhaltungen im Alltag, die Erhaltung der Beweglichkeit des Brustkorbes mittels Brustkorb- und Rippenmobilisationen, Techniken aus der reflektorischen Atemtherapie sowie Wärmebehandlungen.
Atmen gegen Widerstand, Gähnen, langsames und kontrolliertes Ausatmen
Brustkorb- und Rippenmobilisationen zur Erhaltung der Beweglichkeit
Spezielle Techniken zur Vertiefung und Optimierung der Atmung
Ergänzende Wärmeanwendungen zur Unterstützung der Atemphysiotherapie
KG-Atemtherapie (20 min) oder Atemtherapie (60 min)
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